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Aktuelles

Einladung zum vierten Forum der HGGS am 1. & 2. Juni 2012 im Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg.
Das Programm finden Sie hier.

 

Hinweis auf die Graduiertenkonferenz "Alles Mögliche: Sprechen, Denken und Schreiben des (Un)Mög-lichen" an der LMU München,
8. bis 10. November 2012.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der LMU.

 

Vortragsreihe ab 7.5.12: Berufs-perspektiven für promovierte Geistes- und Sozialwissen-schaftlerInnen, angeboten vom Career Service, der HGGS und der Graduiertenakademie  Link zur Homepage und Programm
 

Ausschreibung für bis zu
30 Studienplätze für Doktor-andinnen und Doktoranden zum WS 2012/13. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni 2012 willkommen.
 

Für weitere Informationen gibt es nun auch den Flyer 2012 als Download.

 

Der Qualitätszirkel Promotion hat eine zweiteilige Hand- reichung zur Promotion herausgegeben, die sich sowohl an Promovierende als auch an deren Betreuende richtet.

 

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Forum Mentoring

 

 

Peer Mentoring

Peer Mentoring ist eine Form von Nachwuchsförderung, bei der sich junge Forschende gegenseitig unterstützen. Im Gegensatz zur klassischen Mentoring-Beziehung, die beispielsweise zwischen einer einzelnen Mentee am Beginn ihrer Berufslaufbahn und einer Mentorin, die schon einige Qualifikationsstufen erklommen hat, stattfindet, wird hier eine Mentoring-Beziehung zwischen Gleichrangigen eingegangen (engl. peers).

 

Förderumfang

Die HGGS unterstützt die Bildung von Mentoring-Gruppen ihrer Mitglieder finanziell: Pro Gruppe können bis zu 5.000 EUR beantragt werden.

 

Was macht eine solche Gruppe?

Übergeordnetes Ziel ist, sich gemeinsam über die Voraussetzungen und Bedingungen einer wissenschaftlichen Laufbahn zu informieren und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um sich die nötigen Qualifikationen anzueignen. Jede Gruppe stellt sich selbst ein maßgeschneidertes Programm an Aktivitäten zusammen. Beispiele hierfür können sein:

 

  • Workshops für den Erwerb überfachlicher Kompetenzen
  • Gespräche mit erfolgreichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern
  • Öffentliche Podiumsveranstaltungen zur Laufbahngestaltung
  • Konzentration auf Publikationstätigkeit: Organisation von Veranstaltungen dazu, Diskussion der eigenen wissenschaftlichen Arbeiten in der Gruppe
  • Organisation eines Symposiums zum eigenen Forschungsthema
  • Gestaltung einer Homepage
  • Durchführung einer Exkursion
  • Durchführung eines (Gruppen-)Coachings

 

Andere Ideen sind ausdrücklich willkommen. Diese Programme dienen dem Zweck, die informellen Regeln der Wissenschaftsgemeinde kennen zu lernen, sich durch den zielorientierten Austausch untereinander intensiv mit der eigenen akademischen Karriere auseinanderzusetzen und diese möglichst umfassend zu reflektieren. Manche Mentoring-Gruppen setzen sich in ihrer Zusammenarbeit einen inhaltlichen Schwerpunkt, andere konzentrieren sich mit ihrem Programm vorrangig auf die Aneignung überfachlicher Kompetenzen oder die Reflexion der eigenen Laufbahn. Zentral ist die Auseinandersetzung jedes einzelnen Mitglieds mit der Frage, was mit dieser Gruppe erarbeitet werden soll und wie die persönlichen Ziele und Erwartungen in ein Programm einfließen können, das von der ganzen Gruppe getragen wird.

 

Wie stellen wir einen Antrag?

Promovierende der HGGS konstituieren sich als Mentoring-Gruppe aus eigener Initiative. Diese sollte aus mindestens drei Personen bestehen. In der Praxis bewährt haben sich Gruppen, deren Teilnehmendenzahl nicht über 12 hinaus geht. Es wird begrüßt, wenn die Gruppe interdisziplinär zusammengesetzt ist.

Das Antragsverfahren ist zweistufig. In einem ersten Schritt benötigt die HGGS eine zwei- bis dreiseitige Projektskizze mit folgenden Angaben: Namen und Mailadressen der Antragstellenden, vertretene Disziplinen, Thema und kurze Beschreibung des Projekts, geschätzte Gesamtkosten mit wichtigen Teilpositionen. Der Leitungsausschuss der HGGS gibt aufgrund der Skizzen eine grundsätzliche Finanzierungszusage für die förderungswürdigen Projekte und lädt deren Antragstellende ein, einen Vollantrag auszuarbeiten (ca. 10 Seiten).

Die Mentoring-Gruppe kann nach der Projektskizze im Hinblick auf den Vollantrag noch erweitert werden, wenn dies dem Erreichen der Gruppenziele dient.

 Die Einreichung von Anträgen ist jederzeit auf Anfrage möglich!


Elemente des Vollantrags:

Titelblatt

Angaben: Projektname, Name der Projekt-/Gruppenleitung, Adresse, Institut, ggf. Universität, Fachdisziplin

Nennung der Gruppenmitglieder (Institutsadresse, Laufbahnstufe, Laufbahnziele)

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung der Projektziele

Projektbeschreibung

Der Antrag enthält folgende Punkte:

• Motivation für Antrag

• Berücksichtigung der Mentoring-Aspekte:

- Peer-Mentoring (Arbeit innerhalb der Gruppe bzgl. Laufbahnentwicklung und deren Reflexion, Fachaustausch über Forschungsarbeiten)

- Kompetenz-Erwerb (geplante Kurse etc.)

- Vernetzung (geplante Anlässe, Tagungen etc.)

- Art des Einbezuges von Professoren/-innen, Experten/-innen

• Weitere Aktivitäten und Aspekte, die eine Peer-Gruppe für wichtig hält, können angefügt werden (z.B. disziplinspezifische Laufbahnbesonderheiten, Umsetzung der Interdisziplinarität, etc.)

Aktivitäten (Zeitplan)

Chronologische Auflistung der geplanten Aktivitäten

Budgetplan (analog den Aktivitäten)

Das Budget ist in folgende Kategorien zu unterteilen:

• Honorar-Ausgaben (Honorare für Kursleitende, ggf. Vortragende, ggf. für Gruppenleitung oder -mitglieder)

• Tagungs- und Reisekosten (für Referierende, Gruppenmitglieder)

• Investitionen

• Sachmittel

Es kann ein Höchstbetrag von 5000 EUR pro Gruppe beantragt werden.

Anhang

• Unterstützungsschreiben eines Professors/einer Professorin der Universität Heidelberg

• CV der Gruppenmitglieder

 

 

 

Kontakt für Anträge und Rückfragen:

Dr. Anke Barzantny

Geschäftsführerin HGGS

Voßstraße 2, Geb. 37

69115 Heidelberg

Fon 06221/54 3783

Fax 06221/54 3664

E-Mail

Seitenbearbeiterin: E-Mail
Letzte Änderung: 20.10.2010
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